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Banská Štiavnica (Schemnitz, Selmecbánya) wurde 1993 als Historische Stadt Banská Štiavnica und die technischen Denkmäler in ihrer Umgebung in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen — eine mittelalterliche slowakische Bergstadt, im 18. Jh. die drittgrößte Stadt des Königreichs Ungarn nach Pressburg und Debrecen (24 000 Einwohner 1782) und das wichtigste Silber- und Goldbergbauzentrum des Habsburgerreichs. Im 12. Jh. von deutschen Bergleuten gegründet, errichtete Kaiserin Maria Theresia hier 1762 die weltweit erste höhere Bergakademie Banícka akademia (Vorgängerin der Akademien Leoben, Freiberg und St. Petersburg — Wiege der modernen Geologie und Metallurgie). Die Alte Burg (Starý zámok von 1497 — im 16. Jh. zur Türkenabwehr mit Bastionen umgebaut, heute Bergbau- und Münzmuseum sowie Aussichtsturm), die Neue Burg (Nový zámok von 1571 — ein weißer sechsstöckiger Wachturm gegen die Türken mit Museum der Antitürkenkriege), Trinity Square (Námestie sv. Trojice) mit der Pestsäule von 1764 von Dionys Stanetti, der Dominikanerkirche und dem Berggericht. Der Kalvarienberg Banská Štiavnica von 1745 — ein barocker Wallfahrtskomplex am steilen vulkanischen Scharfenberg (gilt als schönste barocke Kalvarie Mitteleuropas, 23 Stationen, untere und obere Kirche), restauriert 2008-2019. Das System der tajchy (künstliche Bergbau-Stauseen 1741-1853 — 60 Teiche mit 100 km Kanälen, ein einzigartiges hydrotechnisches System, heutige Badeseen) ist die zweite UNESCO-Komponente. 220 km über die A4 und A6 nach Pressburg sowie die D1 und Straße 51 nach Žarnovica, 3 h. Der Service ist 24/7 aktiv. Ab 800 EUR im Mercedes E-Klasse für 1-3 Passagiere, ab 1000 EUR im V-Klasse für 4-6.